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Seit Jahren kursiert die Lehre, der Herr Jesus Christus hätte nach seinem Tod im Totenreich gepredigt. Wir möchten nachfolgend aus biblischer Sicht diese Lehre betrachten und beurteilen.


Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Hat der Herr Jesus Christus im Totenreich für unsere Sünden gelitten?
Hat der Herr Jesus Christus im Totenreich gepredigt?
Zusammenfassung

 

Einleitung

Seit etlichen Jahren kursiert in verschiedensten christlichen Gemeinschaften die Lehre, nach welcher der Herr Jesus Christus nach seinem Tod am Kreuz in das Totenreich hinabgefahren sei und dort gepredigt habe. Einige haben sogar den Mut zu lehren, dass der Herr im Totenreich für unsere Sünden Qualen von der Hand des Satans erlitten habe, bevor er siegreich auferstanden sei. Die Lehre wurde während der letzten 40 Jahre vor allem in der Wort-des-Glaubens-Bewegung des verstorbenen Kenneth Hagin vertreten, welcher außerdem das Wohlstandsevangelium stark betonte. Wir möchten nachfolgend aus biblischer Sicht diese Lehre betrachten und beurteilen. Die Vertreter dieser Lehre haben zwei Schriftpassagen aus dem ersten Petrusbrief als Begründung für ihre Ansicht herangezogen.

 

1Pe 3,19-20: „…in welchem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, die vor Zeiten sich weigerten zu glauben, als Gottes Langmut einstmals zuwartete in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde, in der wenige, nämlich acht Seelen, hindurchgerettet wurden durch das Wasser.

1Pe 4,6: „Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, dass sie gerichtet würden im Fleisch den Menschen gemäß, aber Gott gemäß lebten im Geist.

Bei näherer Betrachtung muss unmittelbar festgestellt werden, dass die Aussagen beider Verse aus dem Kontext des jeweiligen Kapitels herausgerissen worden sind. Darüber hinaus steht die aus ihnen abgeleitete Lehre sowohl in klarem als auch unlösbarem Widerspruch zu verschiedenen anderen Schriftstellen. Immer wenn das der Fall ist, muss man von vornherein sagen, dass die betreffende Lehre nur falsch sein kann, denn der gesamte Text der Heiligen Schrift ist in sich selbst widerspruchslos. Dies ist eines der absoluten Prinzipien der Schriftauslegung: Die Analogie der Schriften und ihre Widerspruchslosigkeit. Wir werden somit im weiteren Verlauf unserer kleinen Abhandlung die Fehler und Widersprüche der fraglichen Lehre aufdecken, um in einem weiteren Schritt zur Darstellung der korrekten und schriftgemäßen Auslegung zu gelangen.

 

Hat der Herr Jesus Christus im Totenreich für unsere Sünden gelitten?

Das einfache und klare Zeugnis der Schrift widerlegt diese Lehre unmissverständlich. Lassen wir daher die Schrift für sich selbst sprechen.

Joh 12,32: „Wenn Gott verherrlicht ist durch ihn, so wird Gott auch ihn verherrlichen durch sich selbst, und er wird ihn sogleich verherrlichen.

Joh 17,24: „Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast;

Joh 19,28-30: „Nach diesem, da Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt werde: Mich dürstet! Es stand nun ein Gefäß voll Essig da; sie aber tränkten einen Schwamm mit Essig, legten ihn um einen Ysop und legten es ihm an den Mund. Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

Lk 23,43: „Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!

1Pe 2,24: „Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Phil 1,23-24: „Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre, aber es ist nötiger im Fleisch zu bleiben um euretwillen.

Die Antwort auf unsere obige Frage ist somit ein klares und entschiedenes „Nein“. Wir haben das vielfältige Zeugnis der Schrift, welches in sich selbst völlig übereinstimmt. Der Herr hat alles schon auf dem Kreuz vollbracht. Er musste nicht in den Abgrund gehen, um dort noch den Rest des Werkes zu vollbringen. Und das hat er auch nicht getan. Unmittelbar nach seinem Tod ging der Herr noch am selben Tag ins Paradies, und er nahm wenig später den Schächer vom Kreuz zu sich, der neben ihm hing. Der Herr wurde von seinem Vater nicht mit Verzögerung verherrlicht, sondern unmittelbar, alsbald, sogleich. Der Schächer wurde kurz nach dem Tod des Herrn von den römischen Soldaten gewaltsam umgebracht und ging danach noch am selben Tag unmittelbar in die Gegenwart des Herrn in das Paradies ein. Die Aussage des Paulus stimmt damit völlig überein. Paulus wusste, dass er genau wie der Schächer vom Kreuz nach seinem Tod unmittelbar in die Gegenwart des Herrn in das Paradies eingehen würde. Das Gleiche gilt für jeden Christen. Der Herr möchte, dass wir bei ihm sind.

Die Lehre, dass der Herr nach seinem Tod am Kreuz für drei Tage im Totenreich gewesen sei und dort sogar noch weitere Qualen für unsere Sünden erlitten habe, ist daher eine Irrlehre, welche wir  zurückweisen müssen.

 

Hat der Herr Jesus Christus im Totenreich gepredigt?

Auch diese Lehre ist nicht haltbar, wie wir gleich sehen werden. Um die Frage zu klären, müssen wir einerseits auf den Kontext der Schriftstellen achten, welche auf den ersten Blick diese Aussage zu machen scheinen. Andererseits müssen wir auch die entscheidende Parallelstelle aus dem Buch 1. Mose mit hinzunehmen. Was können wir aus dem Kontext von 1Pe 3,19-20 erkennen?

Wir lesen zuvor in Vers 18, dass Christus nach dem Fleisch getötet wurde, aber lebendig gemacht nach dem Geist. Das ist natürlich ein Rückblick auf den Tod des Herrn am Kreuz und auf seine Auferstehung. Dann heißt es unmittelbar in Vers 19, dass der Herr in diesem Geist, nämlich im Heiligen Geist, den „Geistern im Gefängnis“ gepredigt hat. Der Vers sagt jedoch nicht klar und eindeutig aus, ob diese Geister zum Zeitpunkt der Predigt des Herrn bereits im Gefängnis waren oder nicht. Die Konstruktion des Satzes gibt diese Information nicht eindeutig her. Die Vertreter der Lehre, nach welcher Christus im Totenreich gepredigt habe, gehen an dieser Stelle in ihrer Deutung über das hinaus, was geschrieben steht. Das ist nach 1Kor 4,6 nicht zulässig. Sie stellen in ihrem eigenen Denken die Verbindung her, dass die Predigt zu den betreffenden Geistern auch tatsächlich im Gefängnis stattgefunden haben müsse. Der Text sagt es aber nicht, denn sonst müsste der Vers in etwa so lauten: „… in welchem er auch hinging und den Geistern, welche sich im Gefängnis befanden, verkündigte.“

Vers 20 bringt uns dann die zusätzliche Information, dass die erwähnten Geister im Gefängnis diejenigen waren, die in den Zeiten Noahs sich geweigert hatten zu glauben. Diese Information ist entscheidend, und zwar deshalb, weil sie uns unmittelbar zu einer Reihe von Fragen führt, welche wir an den Text stellen müssen. Warum hat der Herr nur den Geistern aus der Zeit Noahs gepredigt, wenn er im Totenreich gepredigt hat? Waren die Geister aus der Zeit Noahs etwa besondere Geister, welche mehr als alle anderen Geister im Totenreich das Recht auf diese Predigt gehabt hätten? Warum wurden alle anderen Geister von der Predigt ausgeklammert? Gibt es im Totenreich etwa eine gesonderte Noah-Abteilung, in welcher der Herr exklusiv gepredigt hat? Die Antwort auf diese Fragen ist natürlich, dass wir nach einer anderen Deutung des Verses zu suchen haben. Die Annahme einer exklusiven Predigt des Herrn in einer abgetrennten Noah-Abteilung des Totenreichs ist allein bei logischer Betrachtung des Verses nicht schriftgemäß. Wie ist es dann? Lassen sie uns den Kontext weiter analysieren.

Vers 20 sagt, dass die Geister sich in der Zeit Noahs geweigert hatten, zu glauben. Diese Information führt uns unmittelbar zur Antwort auf unsere Frage. Den betreffenden Geistern muss bereits damals gepredigt worden sein, denn sonst hätten sie sich nicht schon damals weigern können, zu glauben. Es war Noah selbst, der Prediger der Gerechtigkeit, welcher ihnen die Predigt hielt. Durch den Mund seines Zeugen Noah ging der Herr selbst in der Zeit vor der Flut im Heiligen Geist zu der damaligen Generation und predigte das Wort der Rettung. Hören wir noch einmal Vers 19: „…in welchem (im Heiligen Geist aus Vers 18) er (der in diesem Geist lebendig gemachte Herr aus Vers 18) auch hinging…“ Der Herr selbst predigte im Heiligen Geist durch den Mund seines Zeugen Noah. Die damaligen Menschen weigerten sich zu glauben, und sie kamen in der Flut um. Danach gingen sie als Tote in das Gefängnis des Totenreiches. Dort sind sie jetzt noch immer. Als ihnen gepredigt wurde, waren sie noch im Fleisch. Jetzt sind sie im Gefängnis. Das ist die richtige Deutung des Verses, und sie wird durch den engeren Kontext gestützt. Der weitere Kontext des Briefes bestätigt sie ebenfalls. Wir möchten das nun weiter betrachten und dazu 1Pe 4,6-7 näher ansehen.

1Pe 4,6-7: „Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, dass sie gerichtet würden im Fleisch den Menschen gemäß, aber Gott gemäß lebten im Geist. Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet.

In diesen Versen finden wir nun scheinbar doch die klare Aussage, dass Toten das Evangelium verkündet wurde. Die Vertreter dieser Lehre werden uns den Vers 6 vor die Nase halten und sagen: „Was wollt ihr denn noch? Hier steht es doch klipp und klar!“ Aber so klipp und klar ist es eben nicht. Das Problem ist hier das gleiche wie in 1Pe 3,19: Der Satzbau lässt keine eindeutige Aussage darüber zu, ob die Empfänger der Predigt zum Zeitpunkt der Verkündigung des Evangeliums bereits tot waren oder nicht. Auch hier findet sich in der voreiligen Auslegung der Verstoß gegen 1Kor 4,6. Der Vers lautet eben nicht: „Denn dazu ist auch denen, die bereits Tote waren, das Evangelium verkündigt worden, …“

Es ist vielmehr so, dass bereits der zweite Teil des Verses die Unsinnigkeit der voreiligen Auslegung beweist. Die entscheidende Frage lautet hier: Wie kann bereits Gestorbenen das Evangelium verkündigt werden, damit sie unmittelbar danach noch gerichtet würden im Fleisch den Menschen gemäß? Die einfache Logik des Textes sagt uns klar, dass dies unmöglich ist. Die Vertreter der falschen Lehre könnten zwar nun noch einwenden, dass dieses Gericht im Fleisch den Menschen gemäß erst am Ende vor dem großen weißen Thron stattfinden wird, aber auch das ist unmöglich. Zum einen werden die auferstandenen Menschen vor dem großen weißen Thron nicht den Menschen gemäß gerichtet werden, sondern Gott gemäß von dessen eigener Hand. Zum anderen sagt der letzte Teil des Verses, dass die betreffenden Menschen nach diesem Gericht Gott gemäß leben sollen im Geist. Die Menschen, die einmal vor dem großen weißen Thron Gottes gerichtet worden sind, werden jedoch nicht mehr im Geist Gottes weiterleben können, sondern sie werden in Ewigkeit tot sein und in den Feuersee geworfen werden.

Die schriftgemäße Deutung von Vers 6 ist in Anbetracht alles Gesagten diese: 1Pe 4,5 sagt, dass der Herr einmal kommen wird, um Lebendige und Tote zu richten. Er leitet den engeren Kontext ein. Vers 6 redet dann eben nicht über diejenigen, die bei der Ankunft des Herrn lebendig sein werden, sondern über diejenigen, die bereits gestorben sein werden. Diesen bereits Toten wurde zu ihren Lebzeiten das Evangelium verkündigt, damit sie es glauben und annehmen konnten, als sie noch im Fleisch waren. Danach wurden sie von den anderen Menschen verfolgt und gerichtet im Fleisch den Menschen gemäß. Das bedeutet nichts anderes, als dass sie in der Verfolgung umgekommen sind. Der Herr sagte selbst, dass seine Jünger in dieser Welt sein werden wie auch er selbst war. Die Bestätigung dieser Auslegung findet sich in der Tatsache, dass 1Pe 4,6 im weiteren Kontext des Briefes unmittelbar zurückweist auf 1Pe 3,18. Dort steht nämlich die identische Aussage über den Herrn:

1Pe 3,18: „Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, …

Der erste Petrusbrief ist in seinem gesamten Kontext der Brief für die Christen in der Verfolgung. Er zeigt uns, dass wir als Gläubige von Seiten der Welt vieles zu erleiden haben, bisweilen sogar den Tod. Dabei erleiden wir jedoch das, was der Herr selbst auch erlitten hat. Wir leben als Christen in der Gemeinschaft der Leiden des Herrn, ausgenommen seines Leidens für unsere Sünden. Der Herr wurde von den Menschen getötet, weil er für unsere Sünden leiden wollte und musste, um die Versöhnung zu vollbringen. Er wurde danach auferweckt durch den Geist. Wir leiden und werden manchmal sogar auch getötet von den Menschen, weil wir an diesen Herrn glauben und ihn bekennen. Dabei sind auch wir selbst, nachdem wir das Evangelium unserer Errettung geglaubt haben, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist. Wir sind mit dem Herrn geistlich gestorben und zum neuen Leben im Geist Gottes auferstanden. Wir sind die Zeugen des Herrn in unserer Zeit, die in seinem Geist das Evangelium predigen und mit ihm leiden. Um diese Deutung endgültig zu untermauern, nehmen wir nun noch die Aussage von 1Pe 4,7 hinzu. Noch einmal der Vers:

1Pe 4,7: „Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet.

Wozu nun diese eigenartige Aussage? Hier finden wir endgültig die Verbindung zur Zeit Noahs und somit auch die endgültige und unwiderlegbare kontextuelle Absicherung unserer Auslegung durch die gesamte Schrift hindurch. Um das klar zu machen, lesen wir eine Passage aus der Geschichte Noahs im Buch 1. Mose. Noah wird von Gott angesprochen, und Gott teilt ihm mit, dass er die Menschheit mit Ausnahme von Noah selbst und seiner Familie ausrotten wird.

1Mo 6,13: „Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches (der gesamten Menschheit) ist bei mir beschlossen; denn die Erde ist durch sie (die Menschen) mit Frevel erfüllt, und siehe, ich will sie samt der Erde vertilgen.

In der Zeit Noahs war die Erde verderbt und reif zum Gericht. Gott kam zu Noah und teilte ihm das bevorstehende Gericht über die ganze Menschheit mit. Nur Noah als Empfänger der Gnade Gottes sollte mit seiner Familie überleben. Er sollte eine Arche bauen als Schutzraum gegenüber dem Gericht. Er sollte zugleich im Geist Gottes als Zeuge für die Botschaft der Errettung zu den Menschen gehen und ihnen dieses Evangelium verkündigen. Das Ende allen Fleisches und das Ende der alten Erde waren vor Gott gekommen. Mit anderen Worten: Es war nahe gekommen das Ende aller Dinge. Das Wort Noahs wurde nicht angenommen. Noah und seine Familie wurden verspottet und wohl auch bedroht, davon können wir ausgehen. Noah ging in die Arche. Die Flut kam. Die Arche schützte die Familie Noahs. Die Leute in der Arche hatten während ihrer Fahrt in die neue Welt nur einen einzigen Blick offen: es war der Blick durch die obere Öffnung der Arche zum Himmel. Sie konnten nur aufblicken zu dem Gott, der sie gerettet hatte.

In der heutigen Zeit ist die Erde verderbt und reif zum Gericht. Gott kommt zu uns und teilt uns das bevorstehende Gericht über uns selbst und über die ganze Welt mit. Gott bringt uns das Evangelium. Wir nehmen es an und werden Empfänger der Gnade Gottes. Wir empfangen den Heiligen Geist und das ewige Leben. Als Christen sind wir geborgen in Christus, er ist die Arche, die uns vor dem kommenden Gericht schützt. Wir sollen in unserer Zeit in dem gleichen Geist wie Noah es tat, nämlich im Heiligen Geist, als Zeugen für die Botschaft der Errettung zu den Menschen gehen und ihnen dieses Evangelium verkündigen. Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Unser Wort wird von einigen Menschen angenommen, von vielen Menschen nicht. Wir werden verspottet und manchmal auch bedroht. Wir gehen betend zu Gott und im Aufblick zum Himmel durch diese Welt hindurch.

 

Zusammenfassung

Wir haben uns mit einer unter vielen Christen bekannten Lehre beschäftigt und sie als falsch erkannt. Der Herr Jesus Christus ging nach seinem Tod am Kreuz nicht in das Totenreich, um dort zu den Geistern zu predigen. Er litt auch nicht im Totenreich für unsere Sünden. Er hatte nämlich bereits durch seine Leiden in der Gottverlassenheit am Kreuz von Golgatha alles vollbracht. Er ging nach seinem Tod unmittelbar in das Paradies ein, und kurze Zeit später folgte ihm der bekehrte Schächer vom Kreuz dorthin. Auch jeder Christ, der heute noch vor der Wiederkunft des Herrn stirbt, geht in das Paradies ein um bei Christus zu sein, denn es ist weit besser. In der heutigen Zeit haben wir als Christen genau wie Noah zu seiner Zeit die Aufgabe, den Menschen im Geist Gottes das Gericht anzukündigen und ihnen das Wort der Rettung zu verkündigen, damit etliche es annehmen und gerettet werden vor dem kommenden Gericht. Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge.

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